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Stadt Freiberg – Private Förderprojekte
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Freiberg – Friedeburg: Mineralienhöfe Projekt: Sanierung von Wohnanlagen im Freiberger Stadtteil Friedeburg Bauherr: Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. Aktiengesellschaft Bauzeit: 2018 bis 2021 (geplant) Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Programm Richtlinie (RL) Seniorengerecht Um-bauen gefördert. Die fördertechnische Betreuung und Abrechnung der Fördermittel, erfolgt durch die Stadtbau Freiberg GmbH. Unterstützend flankiert wird die Maßnahme zusätzlich mit Steuermitteln auf der Grundlage des Haushaltes des Sächsischen Landtages. In voraussichtlich 4 Bauabschnitten soll die Maßnahme umgesetzt werden. Ziel ist es, die vorhandene Bausubstanz umfassend zu sanieren und durch eine farbli-che Gestaltung das Gesamtensemble „Mineralienhöfe“ zu schaffen. Der Einbau von Aufzügen und alle weiteren Maßnahmen zur Schaffung der Barriere-freiheit stellen sicher, dass in diesen Objekten ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter möglich wird. Im September 2019 konnte der 1. Bauabschnitt erfolgreich beendet und in einer feier-lichen Übergabe an die Mieter übergeben werden. Die geplante Fertigstellung des Hauses Türkis im 2. Bauabschnitt ist für den Sommer 2020 avisiert. Noch im Herbst 2020 soll mit dem 3. Bauabschnitt, dem künftigen Haus Smaragd be-gonnen und in 2021 fertiggestellt werden. Im Anschluss ist in einem 4. und letzten Bauabschnitt die Sanierung des künftigen Hauses Rubin geplant.
Pfarrgasse 5
Projekt: Modernisierung und Instandsetzung eines Wohnhauses Bauzeit: 09/2019 bis 08/2021 (geplant) Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe von Donatsturm und Stadtmauer im Freiberger Jakobiviertel. Das Gebäude ist ein Kulturdenkmal und steht in geschlossener Bebau-ung. Das Haus aus dem 16. Jahrhundert, in schlichter Bauweise mit markantem spätgotischem Stabwerkportal (heute stark überarbeitet) ist ein typisches Kleinbürgerhaus, das mit seinem künstlerisch wertvollen Portalbau zum Bestand des stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutenden Hausbestand in Freiberg gehört. Nach langem Leerstand hat sich nun ein Eigentümerehepaar gefunden, das beabsichtigt, in dem historischen Gebäude eine moderne Wohneinheit zur Eigennutzung einzurichten. Auf-grund des schlechten Bauzustandes, der geringen Gebäudefläche und Raumhöhen wird im Rahmen einer umfassenden Sanierung auch ein teilweiser Ersatz vorhandener Bausubstanz erforderlich. Erhalten bleiben soll das Kellergeschoss, die Straßenfassade und nach Möglich-keit die Giebelwände zur Nachbarbebauung. Die umfangreiche Sanierung hat im Winter 2019/20 begonnen und soll im Sommer 2021 beendet werden.
Nonnengasse 19
Projekt: Modernisierung und Instandsetzung eines Wohnhauses mit Gewerbe Bauzeit: 09/2018 bis 05/2020 (geplant) Das Gebäude befindet sich in der historischen Freiberger Altstadt und ist ein Kulturdenkmal. Es wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet und im ausgehenden 19. Jahrhundert aufgestockt und umgebaut. Das Wohnhaus steht in geschlossener Bebauung und zeigt eine spätbarrocke Fassade und einem Segmentbogenportal. Der Denkmalwert resultiert aus diesen historischen Elementen und seiner stadtentwicklungs- geschichtlichen Bedeutung. Der jetzige Besitzer hat sich entschlossen, das Gebäude umfassend zu sanieren und zu einer eigengenutzten, hochwertigen Wohn- und Gewerbeeinheit umzubauen. Die umfangreiche Sanierung wurde im Herbst 2018 begonnen und soll im Sommer 2020 beendet werden.
Petriplatz 3
Projekt: Modernisierung und Instandsetzung eines Wohnhauses mit Gewerbe Bauzeit: 06/2018 bis 08/2020 (geplant) Bei dem sogenannten Rüleinhaus handelt es sich um ein Renaissancegebäude. Als Wohnhaus erbaut in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, befindet es sich das Kulturdenkmal in der historischen Freiberger Altstadt direkt gegenüber der Petrikirche. Das Gebäude wurde nach dem Universalgelehrten Ulrich Rülein von Calw (1465-1523) benannt, der 1508 Bürger von Freiberg wurde und von 1514 bis 1519 sogar dessen regierender Bürgermeister war. 1979 wurde das Gebäude bei einem Brand stark beschädigt. Bei der damaligen Sanierung mussten einige Bauteile komplett ersetzt werden. Trotzdem weist das Gebäude noch einen großen Bestand an originaler Bausubstanz auf, die von der zum Petriplatz gelegenen, schön gegliederten Fassade mit Sandsteingewänden und Segmentbogenportal zum tonnengewölbten Keller mit historischem Zugang vom Erdgeschoss aus, von tragenden Innenwände in Erd- und 1. Obergeschoss und einem Kreuzgewölbe im Erdgeschoss zu einer im Stil der Renaissance illusionistisch bemalten Holzdecke (wahrscheinlich aber aus neuerer Zeit) reicht. Diese schöne Decke konnte nach ihrer Restaurierung als abgehängte Decke wieder eingebaut wer-den. Rückseitig erfolgt der Anbau von Balkonen und einem Aufzug. Den Bewohnern der insgesamt 4 Wohneinheiten im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss sowie dem im Erdgeschoss angeordneten Gewerbe steht dort eine große Grünfläche mit Baumbewuchs und Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Neben einem abgeschlossenen Abfalltonnenbereich und Fahrradstellplätzen werden auch einige Parkflächen auf dem rückseitigen Gelände angeordnet.
Anerkannter Sanierungsträger